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Springsteen König der Konzerteinnahmen in den USA
24. Dezember. 2003 - Associated Press

New York (AP) Bruce Springsteen war in den USA 2003 eindeutig der Boss im Konzertgeschäft. Wie aus einer Veröffentlichung des Branchendienstes «Pollstar» vom Dienstag hervorgeht, lag Springsteen mit Einnahmen von 115,9 Millionen Dollar mit deutlichem Abstand vor seinen Kollegen. Der Rockmusiker und seine E Street Band gaben im ablaufenden Jahr 47 Konzerte. Den zweiten Platz belegte Celine Dion mit 80,5 Millionen Dollar für 145 Auftritte in Las Vegas. Den Einnahmerekord halten die Rolling Stones, die 1994 bei Auftritten insgesamt 121,2 Millionen einspielten. In diesem Jahr liegen sie mit 38,5 Millionen Dollar an 14. Stelle.

«Pollstar»-Chefredakteur Gary Bongiovanni erklärte, 2003 werde mit Konzerteinnahmen von rund 2,4 Milliarden Dollar voraussichtlich das vierte Rekordjahr in Folge. Dies sei vor allem darauf zurückzuführen, dass Fans höhere Eintrittspreise für bekannte Stars akzeptiert hätten. «1994, als die Eagles 100 Dollar für ein Ticket verlangten, gab es praktisch eine Rebellion», sagte Bongiovanni. Vier der Acts unter den ersten zehn - Celine Dion, die Eagles, Simon & Garfunkel und Billy Joel mit Elton John - verlangten durchschnittlich mehr als 100 Dollar pro Ticket. Für die erste Reuniontour von Simon & Garfunkel seit mehr als zehn Jahren zahlten die Fans sogar durchschnittlich 136,90 Dollar (110,50 Euro). Die Zahlen für Springsteen berücksichtigen lediglich seine Konzerte in Nordamerika 2003.

Die Top Ten der erfolgreichsten Künstler:

Bruce Springsteen & the E Street Band - 115,9 Millionen Dollar
Celine Dion - 80,5 Millionen Dollar
Eagles - 69,3 Millionen Dollar
Fleetwood Mac - 69 Millionen Dollar
Cher - 68,2 Millionen Dollar
Simon & Garfunkel - 64,5 Millionen Dollar
Aerosmith-Kiss - 64 Millionen Dollar
Dixie Chicks - 60,5 Millionen Dollar
Billy Joel-Elton John - 50,9 Millionen Dollar
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